Gestern die Raucherkneipen. Morgen die Steakhäuser?

Es ist noch keine zwanzig Jahre her, dass die Weltgesundheitsorganisation der Tabakindustrie weltweit den Kampf angesagt hat, und noch keine zehn Jahre, dass im Zuge dieses Kampfes die Gastronomie in Deutschland per Gesetz gezwungen wurde, das Rauchen zu verbieten. Den Metzgern war das damals natürlich wurst – außer natürlich denen, die, wie auf dem Lande häufig zu finden, gleichzeitig Gastwirtschaften betrieben. Schließlich „wusste doch jeder“, was für „gefährliches Zeug“ diese Zigaretten sind.

Seit ein paar Tagen wissen wir – und zwar aus derselben Quelle wie damals, nämlich der WHO –, was für „gefährliches Zeug“ in den Augen derselben Experten auch all das ist, was ein Metzger in seinem Verkaufstresen anbietet. Verarbeitetes Fleisch, darunter auch Wurst, wurde in die Kategorie 1 der Weltgesundheitsorganisation eingestuft: „krebserregend“, dieselbe Kategorie, in der auch Zigaretten zu finden sind. Asbest übrigens auch.

„Finger weg vom Salami-Brot“ oder „Wie krank macht Wurst tatsächlich?“ lauteten manche der Schlagzeilen, die man in den letzten Tagen lesen konnte. Überzeugte Veganer wurden gefragte Interviewpartner und waren oft kaum imstande, ihre Genugtuung zu unterdrücken. Viele Experten wiegelten ab: Man dürfe selbstverständlich weiter Wurst essen, solle aber den Konsum reduzieren. Wieder andere Experten, darunter kein Geringerer als der Nobelpreisträger Harald zur Hausen, äußerten (gut begründete) Zweifel an der Stichhaltigkeit der Ergebnisse. Am Ende versuchte sogar die WHO selbst, die Gemüter wieder zu beruhigen: Nein, niemand habe behauptet, dass man keine Wurst essen dürfe, um nicht krank zu werden. Nur weniger Wurst müsse man essen!

Das alles erinnert sehr an die „Passivrauchstudie“ der WHO-Filiale am Deutschen Krebsforschungszentrum, die vor knapp zehn Jahren veröffentlicht wurde, denn anfangs fielen die Reaktionen da vergleichbar aus, und sogar die heutige Drogenbeauftragte Marlene Mortler – jawohl, genau dieselbe Frau Mortler, die sich keine zehn Jahre später zur Vorkämpferin für ein Rauchverbot in Privatautos aufgeschwungen hat! – äußerte sich in den Monaten nach der Publikation sehr kritisch zu ihrer wissenschaftlichen Aussagekraft. Als „widersprüchlich“ bemängelte Frau Mortler damals die vorlegten Werte und zweifelte an ihrer Seriosität. In der Gastronomie setzte sie auf Freiwilligkeit.

Das sah also alles zunächst noch nicht so dramatisch aus. Zwei Jahre später wurde der Gastronomie aber dennoch ein gesetzliches Rauchverbot aufgenötigt. Wäre ich an der Stelle der Metzger, würde ich mich jetzt also nicht vorschnell wieder entspannen.

Mit dem Rauchverbot in der Gastronomie scheint sich inzwischen jeder arrangiert zu haben – die einen auf diese, die anderen auf jene Art und Weise. Greifen wir als Beispiel noch einmal die anfangs erwähnten Metzgereien heraus, die auf dem Lande häufig mit gastronomischen Betrieben verbunden sind. Viele solche Gastwirtschaften wurden nämlich seit Einführung des Rauchverbots, und zwar vor allem in kleineren Orten, inzwischen aufgegeben: teils wurden sie ganz geschlossen, teils stehen sie für private Veranstaltungen noch zur Verfügung, teils werden die Gasträume noch als Frühstücks- und abendlichen Aufenthaltsraum für die Gäste eines erhalten gebliebenen Pensionsbetriebs genutzt (und in solchen Fällen ist der Aschenbecher auf dem Tisch abends ebenso ins eigene Ermessen des Pensionsbetreibers gestellt wie der Aschenbecher im Zimmer des Gasts). Wo in einem kleineren Ort aber noch ein oder zwei klassische Dorfwirtschaften erhalten sind, fragt man sich oft, wovon sie eigentlich leben. Die besetzten Tische am Abend kann man, egal ob unter der Woche oder am Samstag oder Sonntag, meistens an den Fingern einer Hand abzählen.

Besetzte Tische bedeuten heutzutage auch fast immer Essensgäste. Die Stammtischrunden, die früher außerdem hereinkamen und oft viel länger verweilten und alleine durch Getränke mehr konsumierten, sind mit dem Rauchverbot größtenteils in reine Trinklokale oder in private Räumlichkeiten ausgewichen. Diese Diagnose gilt für urige Wirtshäuser mit Patina, in denen bis auf die fehlenden Aschenbecher die Zeit stehengeblieben scheint, wie auch für diejenigen, die sich bemüht haben, ein den veränderten Umständen angepasstes Angebot mit einem Facelifting der Räumlichkeiten zu verbinden. Wer auf dem Dorf abends ein Lokal sucht, in dem sich mehr als maximal zehn Gäste aufhalten, wird meist viel mehr Mühe haben, eines zu finden, als jemand, der eines sucht, in dem höchstens drei oder vier Personen die Gaststube bevölkern.

Gut besetzte Gaststuben trifft man aber auch auf dem Lande in den Wirtshäusern nach wie vor dort an, wo eine kreative Umsetzung der in Baden-Württemberg ja nach wie vor gültigen Nebenraumregelung gefunden wurde. Die führt dann in der Regel dazu, dass der Raum, in dem geraucht werden darf, durch die rege Nutzung zum heimlichen Hauptraum geworden ist, in dem sich auch die nichtrauchenden Gäste aufhalten, während der Nichtraucherbereich mangels Nachfrage größtenteils verwaist bleibt. – Kurz, in solchen Fällen ist es genauso, wie es früher war. Aber solche Fälle sind eingestandenermaßen vergleichsweise selten. Denn merkwürdigerweise findet man tatsächlich nur wenige verbotsbetroffene Gastronomen, die sich eine Rückkehr zur früher selbstverständlichen Raucherlaubnis überhaupt noch vorstellen können, und damit hat die ideologische Raucherbekämpfung ihr Ziel offensichtlich erreicht. Gleichzeitig geht das lautlose Gastwirtschaftensterben in den Dörfern eben weiter, mit allen Wirkungen – und keine davon ist positiv –, die das für das Leben am Ort dort mit sich bringt.

Ob das nun aber vielleicht mit den Metzgern genauso kommen wird? Denn, merkwürdig, auf einmal wimmeln die Medien nur so von Berichten über glückliche Metzger, die sich „längst auf vegetarische Kundschaft eingestellt“ haben sollen oder Wurstfabrikanten, die aus Überzeugung auf ein vegetarisches Angebot umgestiegen sind, und das erinnert ein weiteres Mal sehr an vergleichbare Berichte aus den Jahren 2007 und 2008 über die allgemeine Zufriedenheit der zu ihrem rauchfreien Glück gezwungenen Gastwirte in der Zeit, als das Rauchverbot gerade erst eingeführt worden war. Andere Medien erörtern in ernsthaftestem Ton, woher das Urteil der Weltgesundheitsorganisation rührt, in welchen Punkten sie recht habe und in welchen sie vielleicht ein klein wenig übertreibe. Das Ganze wird in der Regel natürlich garniert mit Ernährungsempfehlungen, die zwar alle kein Fleischverkaufs- oder Fleischgenussverbot enthalten – jedenfalls noch nicht –, aber unweigerlich darauf hinauslaufen, dass zumindest viel weniger Fleisch gegessen werden solle.

Das eigentlich Beunruhigende an dem Urteil, das die WHO über den Genuss von Fleisch und Wurst gefällt hat, sind diese Reaktionen. Eigentlich hätten die Medien auf der gesamten Welt nach dieser Meldung in kollektivem homerischem Gelächter erbeben müssen. Und nachdem man genügend gelacht hatte, hätte man sich wieder ernsthaften Sorgen zuwenden können, von denen die Welt ja momentan gerade genug auf dem Buckel hat. In Ländern wie Syrien etwa sterben die Menschen nicht, weil sie zu viel rauchen oder zu viel Fleisch essen, sondern weil sie dort schon seit mehreren Jahren teils von der Regierung, teils von religiösen Fanatikern zusammengebombt werden. Und um das Wohl der Kinder macht man sich nicht Sorgen, weil ein Bruchteil von ihnen im elterlichen Auto mit Passivrauch in Kontakt kommt und vielleicht ja unter Umständen irgendwann viel später davon einmal krank werden könnte (wofür es keinen ernstzunehmenden Beleg gibt), sondern weil ihre Eltern das Heil in der Flucht suchen und zusammen mit den Kindern in kippeligen Booten über das Mittelmeer zu gelangen versuchen, was alleine in diesem Sommer eine mindestens dreistellige, möglicherweise aber auch vierstellige Zahl von Kindern das Leben gekostet hat. Dass sich in Syrien jetzt immer mehr eine Art Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland entwickelt, wird dort weder die Lebenserwartung noch den Lebensstandard erhöhen. Ist es da etwa nicht zum Lachen, wenn die Weltgesundheitsorganisation wahrhaftig keine dringenderen Sorgen zu haben glaubt als den Fleisch- und Wurstkonsum und die Medien darüber so ernsthaft diskutieren, als wäre es tatsächlich ein Grund zur Sorge?

Natürlich ist Fleisch- und Wurstkonsum in Wirklichkeit überhaupt kein Grund zur Sorge. Sogar dann, wenn die WHO dieses Mal – anders als im Falle des Passivrauchens – darauf verzichtet haben sollte, ihre Ergebnisse zu „begradigen“, um sie für eine Sensationsmeldung tauglich zu machen: Es handelt sich um ein Risiko, das für den Einzelnen so gering ist, dass es als vernachlässigbar betrachtet werden kann.

Das viel größere Risiko für das Wohlergehen der Menschen aber, wie man an diesem Fall erneut darstellen muss, repräsentiert die Weltgesundheitsorganisation selbst. Denn ein viel größeres Risiko für die Gesundheit als Fleischgenuss ist das Erzeugen von Angst, Scham, Hass und anderen negativen Emotionen, wie das die WHO bei jeder ihrer „erzieherisch“ gedachten Kampagnen wider den „ungesunden Lebensstil“ macht. Und ebenso werden die positiven gesundheitlichen Wirkungen positiver Emotionen zunichte gemacht, wenn mit solch fanatischem Eifer nach dem eventuellen Risiko in allem gesucht wird, was Menschen nicht deshalb machen, weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen – weil sie sich daran freuen, weil es ihnen Genuss bereitet. Die unheilvolle gesundheitliche Wirkung negativer Emotionen ist inzwischen so gut belegt, dass eine verantwortungsbewusste Gesundheitspolitik eher diese ständigen säuerlichen Allesverbieterkampagnen verbieten müsste, wenn sie es wirklich ernst meinen würde mit dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung.

Einer dieser Belege an dieser Stelle stellvertretend für alle: Eine Studie der Universität Pennsylvania erbrachte das verblüffende Ergebnis, dass sich die Zahl der tödlichen Herzerkrankungen nicht etwa durch die dortige Verbreitung der üblichen Laster – Rauchen, Alkohol, Zucker, Salz und Fett etc. – plus der demographischen Eckdaten am präzisesten für eine bestimmte Region vorhersagen lässt. Den Autoren gelang nämlich eine noch genauere Prognose durch die Auswertung von … Twitter-Kurznachrichten, in denen positive oder negative Emotionen zum Ausdruck gebracht wurden.

Auf den ersten Blick liest sich das wie ein schräger Witz. Näher betrachtet, ist die Sache aber völlig plausibel dargestellt: Auf Basis von insgesamt 148 Millionen mit dem Heimatort der Autoren unterlegten Twitter-Nachrichten aus 1347 US-Countys, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums geschrieben wurden, wurde ein Vorhersagemodell für die Erkrankungshäufigkeit in diesen Countys entwickelt, das sich als um einiges genauer erwies als ein Prognosemodell mit den „handelsüblichen“ Indikatoren (Rauchen etc.). Kombinierte man beide Modelle, war nur noch eine ganz geringfügige Verbesserung zu erreichen. Mit anderen Worten: Dort, wo die Leute chronisch „mies drauf“ sind, sind die Herzinfarkte häufiger. Dort, wo sie in der Regel gut gelaunt sind, sind sie seltener. Wie viel dort geraucht und getrunken wird, fällt hingegen weit weniger ins Gewicht.

Spaß haben ist aus sich selbst heraus also ein gesundheitsfördernder Faktor. Seinen Spaß vermiest zu bekommen, ist folglich ein gesundheitsschädlicher Faktor.

Ganz neu ist diese Erkenntnis ja nicht mehr, aber in die Gesundheitspolitik ist sie bislang leider nicht eingeflossen. Dass „Einsamkeit der Gesundheit genauso stark schadet wie Rauchen“, ging schon wiederholt durch die Medien.  Auch Angst wirkt sich gesundheitlich negativ aus. Mobbing unter Kindern schließlich zeigt sowohl bei Tätern wie auch bei den Opfern negative gesundheitliche Folgen im Erwachsenenalter.

Das alles wirft auch die Frage auf, warum die Fachwelt mit der Weltgesundheitsorganisation an der Spitze eigentlich so hartnäckig darauf besteht, Praktiken als Mittel der Prävention anzuwenden, die – egal, wie gut gemeint sie eigentlich sein mögen – eine ganz ähnliche Wirkung wie Mobbing auf die Betroffenen haben:

  • Sorgfältig ausgefeilte Bedrohungsszenarien mit dem klaren Ziel, Angst und Ekel auszulösen
  • Maßnahmen, die dazu gedacht sind, sozial isolierend zu wirken
  • Maßnahmen, die beschämend wirken sollen
  • Maßnahmen, die Schuldgefühle auslösen sollen

Da die negative Wirkung des Mobbings nicht nur das Opfer, sondern auch die Täter betrifft, sollte man mit der Prävention also vielleicht in der WHO selbst und vor allem bei deren Gesundheitsstrategen anfangen? Denn es ist zu erwarten, dass auch die Einstufung von Wurst als ein krebserregendes Erzeugnis auf bestimmte besonders stark betroffene Bevölkerungsgruppen eine Mobbing vergleichbare Wirkung haben wird.

Jeder Lebensmittelerzeuger, bei dem die Verarbeitung von Fleisch eine Rolle spielt, erfährt beispielsweise gerade alleine beim Blick in die Zeitung, beim Radiohören oder Fernsehen am eigenen Leib, wie es sich in den letzten knapp zwei Jahrzehnten angefühlt hat, Produzent oder Händler von Tabakwaren zu sein. Wie lange wird es aber wohl noch dauern, bis sich die Sache steigert? Wann wird die WHO auch den Metzger an der Ecke ungestraft als „Händler des Todes“ bezeichnen, wie sie das bei seinem Kollegen vom Tabakwarenladen längst ganz ungeniert tut? Wie lange, bis die ersten ernstzunehmenden Forderungen aus dem Public-Health-Bereich nach einer „fleischfreien Gastronomie“ kommen? Oder vielleicht greift man ja auch die in Russland so publikumswirksamen öffentlichen Vernichtungsaktionen von sanktionsbetroffenen Lebensmitteln eines Tages auch im Westen zum Wohle der Volksgesundheit gegenüber „gesundheitsschädlichen“ Lebensmitteln auf?

Das sind die Fragen, die mich an diesem Thema interessieren, und ich werde sie im Auge behalten. Über die Thesen der WHO überhaupt nur zu diskutieren, halte ich dagegen für völlig sinnlos, weil es gar keine Rolle spielt, ob sie aus epidemiologischer Sicht korrekt sind oder nicht. Es geht hier nämlich um nicht weniger als eine insgesamt verfehlte Vorstellung eines gelungenen Lebens, die von lebensfremden Zahlenfetischisten als das vermeintliche Heil der ganzen Menschheit aufgenötigt werden soll. Es geht um Genussfeindlichkeit in Verbindung mit missionarischem Fanatismus für ein Ziel, das Statistikern besonders naheliegt, nämlich einen momentan vorliegenden Zahlenwert zu „verbessern“, will heißen: die Zahl der Lebensjahre und -tage auf das maximal Mögliche auszudehnen. Nach dieser Denkweise ist ein Leben, das sehr lange währt, aber völlig ohne Inhalt bleibt und so gelebt wird, als müsse man mit dem Weiterleben eine wenig angenehme Pflicht erfüllen, in jedem Fall dem eines anderen vorzuziehen, der ein gewisse Zeitspanne – und wären es auch nur vierzehn Tage – kürzer gelebt, aber diese Zeit damit verbracht hat, mit allen seinen Sinnen Eindrücke aufzunehmen und wiederzugeben, tiefschürfend zu denken und Erkenntnisse zu gewinnen, in seinem Tun aufzugehen, zu lieben und geliebt zu werden, zu lachen, zu weinen – und daneben auch: zu genießen.

Dieser andere würde sich das alles aber vermutlich nicht freiwillig wegnehmen lassen – immerhin handelt es sich um Lebensinhalte. Was die WHO mit ihrem Alarm um Fleisch und Wurst gerade tut, ist, ihn durch Drohungen so zu erschrecken, dass er sich vielleicht doch noch dazu entschließt. Was sie nicht dazusagt: Das täte er dann aber in Wirklichkeit gar nicht für sich selbst, sondern bloß, um den Experten ihre Statistik zu verschönern. Lebensinhalte und darauf basierende Lebensqualität können die Epidemiologen nämlich nicht messen, deshalb existieren sie für sie überhaupt nicht. Wenn Sie ihren Ratschlägen folgen und dabei subjektiv – und Genuss ist immer subjektiv – an Lebensqualität verlieren, ist das der WHO völlig egal.

Nach einer aktuellen Umfrage ist es der WHO mit ihrer jüngsten Tatarenmeldung um die krebserregende Wurst gelungen, immerhin ein Fünftel der Bevölkerung dazu zu bringen, sich um eine Sache Sorgen zu machen, die diese Sorgen gar nicht wert ist. Es wird deshalb allerhöchste Zeit, dass irgendwo auf der Welt in der Gesundheitspolitik – und sehr gerne als Erstes bei uns in Deutschland! – endlich auch einmal der Groschen fällt, dass man der Gesundheit der Bürger einen Bärendienst erweist, wenn man ihnen die noch existierenden Nischen des Genusses beispielsweise beim Essen zugunsten einer sterilen Nutzenanwendung als reine Nahrungsaufnahme wegoptimiert. Denn dies ist im Zweifelsfall genauso ungesund wie das, was die Leute zuvor getan hatten, macht ihnen aber viel weniger Spaß. Und so etwas kann nur für diejenigen ein erstrebenswertes Ziel sein, die es in Wirklichkeit von vornherein auf die Beseitigung des Spaßes abgesehen hatten.

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5 Antworten zu Gestern die Raucherkneipen. Morgen die Steakhäuser?

  1. Klaus Jacobi schreibt:

    Gesundheitsschädlich ist mit Sicherheit nicht die Wurst, sondern die Zum Teil gesetzlich verordneten „unbedenklichen Zusatzstoffe“ mit den E-Nummern. Diese meide ich und kaufe meine Wurst bei Metzgern, die nachweislich darauf verzichten. Und nach dem Genuss dieser Wurst trinke ich ein, zwei oder drei Biere und rauche eine Gute ohne Filter. Die WHO kann mich mal.

  2. Ben Palmer schreibt:

    Es gibt offenbar noch andere Menschen, die den Prophezeiungen der WHO kritisch gegenüberstehen:
    „Nur wer nichts isst, bekommt keinen Krebs; er verhungert vorher“
    http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/nur-wer-nichts-isst-bekommt-keinen-krebs-er-verhungert-vorher-ld.2856

  3. Ben Palmer schreibt:

    Ich benutze die Gelegenheit, um auf die eindrücklichen Auswirkungen der Rauchverbote in öffentlichen Lokalen hinzuweisen. Deren Ziel war ja, die Zahl der Todesfälle durch Herzinfarkte und Erkrankung der Atemwege zu reduzieren. Die gängigen Prognosen lagen bei einer Reduktion zwischen 7% und 40% aller Todesfälle.
    Die offiziellen Zahlen von Genf und der Gesamtschweiz zeigen die tatsächlichen Ergebnisse:
    http://lesdissidentsdegeneve.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=4628:un-platre-sur-une-jambe-de-bois
    (zweite Grafik Genf, dritte Grafik Schweiz, jeweils getrennt nach Herz- und Atemwegserkrankungen (COPD)).
    Die Rauchverbote in Genf und in der gesamten Schweiz traten Anfangs 2010 in kraft Die Überschrift des Artikels auf deutsch: „Ein Gips auf ein Holzbein“, ein politischer Placebo, ein Flop.

  4. Astrid schreibt:

    Hat dies auf hicc-up rebloggt und kommentierte:
    In my view a very profound analysis of the current WHO meat mobbing campaign and its forseeable negative results for everyone, as it is trying to further reduce pleasures of life in an apparent Presbyterian look at life and what makes it worth living. In german though.

  5. Pingback: Passivrauchen: Die morschen Kulissen eines Potemkinschen Dorfs | Grieshabers Wissenschaftsdialog

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